Donnerstag, 12. November 2009NeustartDieses Blog hat dunkle Zeiten erlebt. Die Hälfte der Zeit verweigerte der SQL-Server die Arbeit, Apache fraß aus irgendeinem Grund kiloweise RAM und Performance, ich habe ewig nichts geupdatet und wurde deshalb vermutlich gepwnt (zumindest /var/log/messages sah sehr verdächtig aus). Jetzt habe ich ein größeres Paket mit 4x mehr RAM bestellt. Der Server wurde neu aufgesetzt und läuft jetzt auf lighttpd mit einem frischen Serendipity und einem neuen Design. Ein paar Kleinigkeiten muss ich noch ausbügeln, dann sollte das Ding hier wieder rund laufen. Für diese typischen Zweizeiler benutze ich schon seit längerem Twitter, wo ich viel fluche, Leute beschimpfe und Leute toll finde. Alles was sich nicht in 1-2 tweets beschimpfen lässt, verlagere ich bald wieder hierhin, versprochen. Mittwoch, 14. Oktober 2009Wie ein Herzinfarkt aussieht (III)
Wie ein Herzinfarkt aussieht (III) Geschrieben von Turing
in Sonstiges um
20:26
Kommentare (0) Trackbacks (0) Montag, 12. Oktober 2009Game Review: Fallout 3Nachdem ich das Spiel beim ersten Durchspielversuch etwa nach einem Viertel in die Ecke geworfen habe, habe ich es heute endlich zu Ende gebracht. Ich kann mich nicht einmal erinnern, warum ich damals aufgehört habe, aber ich habe mich irgendwo furchtbar verrannt und habe nicht mehr zurück auf die Mainquest-Linie gefunden. Was für ein Fehler, es nicht weiter versucht zu haben. Fallout 3 basiert auf der großartigen Oblivion-Engine, die sowohl relativ ressourcenschonend ist, aber trotzdem schick aussieht. Einzig die Texturen der zerfallenen Gebäude in D.C. sehen etwas sehr eintönig aus. Aber erstmal ein spoilerfreier Story-Rundown. Amerika wurde nach einem Atomkrieg mit den Chinesen (Danke Malleus) vollständig zerstört. Die Gegend um Washington, in der das Spiel stattfindet, ist mehr eine Wüste mit Trümmern. Alles Wasser ist radioaktiv verseucht und die paar Menschen die noch leben, rotten sich in kleinen Gemeinschaften zusammen. Davon abgesehen gibt es "Vaults", abgeschottete, unterirdische Bunker, in denen sich Menschen mit Geld vor dem Krieg verschanzt haben. Der Spieler-Chrarakter wächst in einem dieser Vaults auf, bis er eines Tages gezwungen wird, den sicheren Hafen zu verlassen und sich in der rauhen Welt durchzuschlagen. Fallout ist eine Art Actionspiel mit Rollenspiel-Elementen. Die Hälfte der Zeit verbringt man damit, in bester Gothic-Manier Gebäude zu durchforsten und mit Menschen zu reden. Die andere Hälfte besteht aus Kämpfen. Man kann während der sehr originell geratenen Charakter-erstell-Phase, wo man seine Kindheit durchspielt und dabei seinen Charakter durch Handlungen ausbildet, Grundattribute wie "Strength" und "Intelligence" vergeben. Nach jedem Levelanstieg bekommt man außerdem Fertigkeitspunkte wie "Lockpicking", "Heavy Weapons" usw. Es gibt allerdings keinen detaillierten Skilltree oder besonders viele Auswahlmöglichkeiten, der Fokus ist für meinen Geschmack zu sehr auf Actionspieler gelegt. Trotzdem machen die Fertigkeiten hier und da einen Unterschied. Zum Beispiel nutzen sich die Waffen relativ schnell ab, die dann repariert werden müssen. Das kann man entweder selbst mit dem "Repair" Skill und Ersatzteilen erledigen oder einen teuren Experten bemühen. Anders herum wäre es vielleicht sinnvoll, den "Science" Skill auszubauen, um Computer zu hacken und manche wichtige Sicherheitstüren damit öffnen zu können. Viel mehr gibt es diesem taktischen Teil des Spiels aber auch leider nicht zu sagen. Die Auswahlmöglichkeiten sind begrenzt und machen nicht an wahnsinnig vielen Stellen einen Unterschied. Interessanter ist da schon der Actionteil gestaltet. Man kann zwar den das ganze zwar als normalen, langweiligen Egoshooter spielen, aber es gibt auch einen taktischen Kampfmodus. Dabei aktiviert man per Tastendruck ein System, das das Spiel pausiert und detailliert seine nächsten 2-4 Aktionen (je nach den Verfügbaren Aktionspunkten) durchplanen kann. Dadurch ergeben sich interessante Möglichkeiten, die eben nicht nur auf Reaktion und einem schnellen Finger basieren. So kann es manchmal besser sein, einen Mutant mit einem Sledgehammer aus der Distanz ein paar Mal in den Kopf zu schießen um größtmöglichen Schaden zu verursachen. Wenn man sich aber einem Mutant Brute mit einem Chinese Rifle gegenübersieht, der gerade um die Ecke gebogen kommt, kann man ihm besser mit einer Combat Shotgun schnell die Waffe aus der Hand schießen. Denn selbst aus dieser Distanz kann man ihn nicht schnell genug töten, bevor er dir ein paar Schüsse verpassen kann. Die Story ist okay. Sie ist ganz gut ausgedacht. Wirklich, man denkt in den ersten 75% des Spiels, dass da gerade eine epische Story aufgebaut wird. Gespickt mit Verrat, Action und einem großartigen Höhepunkt des ganzen. Es entpuppt sich leider als eine mittelmäßige Auflösung des ganzen, zusammen mit einem Mittel spektakulären Endkampf. Kein Vergleich zu Half-Life 2, aber trotzdem okay. Wo das Spiel punktet ist die Atmosphäre. Wow. Einfach wow! Die Vaults sind eng und beklemmend. Die Außenwelt ist eine verweste, deprimierende Einöde. Die Menschen wirken tatsächlich wie verzweifelte, verwundete und demoralisierte Outcasts, die nur versuchen zu Überleben. Vom Intro an habe ich mich beklemmt gefühlt, man bekommt sofort den Eindruck, wirklich in einer brutalen Endwelt zu leben, in der man auf sich allein gestellt bestehen muss. Interessant ist auch, wie das Spiel mehr oder weniger drei verschiedene Landschaften nebeneinander her laufen lässt. Zunächst wird man nach dem Vault in die Einöde entlassen. Da gibt es nichts, außer Felsen und dem ein oder anderem Relikt aus den Zeiten vor dem Krieg. Hin und wieder findet man einen alten Supermarkt oder ein mühsam aus altem Schrott zusammengezimmertes Haus. Nach einer Weile arbeitet man sich in die Ruinen von Washington vor. Hier ist die Hälfte der Wege verschüttet und man versucht verzweifelt sich irgendwie durch die Mutantenverseuchten Straßen zu schlagen, um nach mehreren Stunden dann doch noch einen offenen Weg zu finden. Dafür muss man sich dann oft durch den Untergrund bewegen, die dritte Landschaft. Hier erwarten einen nochmal ganz andere Monster und es hat nicht lange gedauert, bis ich die langen, engen und beklemmenden Wege gehasst habe. Auch weil man sich halbwegs vorsichtig bewegen muss um nicht dem Raider mit der Shotgun vor die Flinte zu laufen, der geduldig hinter der nächsten Ecke wartet. In der Einöde bemerkt man mögliche Gegner bedeutend früher und kann sich entsprechend vorsichtig nähern. Bis auf das relativ antiklimatische Ende habe ich mit dem Spiel viel Spaß gehabt. Wer Half-Life, Gothic und Oblivion mag, wird mit diesem Produkt eine gelungene Mischung der Genres finden. Durch das (Oblivion-ähnliche) gut durchdachte Travel-System kommt auch nur selten Langeweile auf. Man muss nie lange, längst erledigte Gewaltmärsche auf sich nehmen und hat so zu jedem Zeitpunkt etwas neues zu tun und zu sehen. Schönes Spiel! Samstag, 29. August 2009Solitary-ChristenIch habe mir gerade mal die erste Staffel "Solitary" angesehen - eine "Big Brother"-artige Show (nur eine Nummer härter) aus den USA, die auch bald nach Deutschland kommen soll. Von Anfang an habe ich eine Person besonders wenig leiden können: Den Christen, der bei jeder Gelegenheit seinen Glauben betont. Was mich daran wirklich amüsiert hat war, dass sich dieser Typ bei jeder Gelegenheit als das größte Arschloch verhalten hat. Scheiß auf Nächstenliebe und all die ganzen moralischen Werte, die die Christen alleine für sich beanspruchen. Gleich in der ersten Show gab es folgende Situation: Jeder durfte ein paar persönliche Dinge mitnehmen. Die Mitspieler durften entscheiden, wer seine Sachen behalten darf und wer nicht. Der Christ war der einzige, der all den anderen die persönlichen Dinge nehmen wollte. Das schwule Mensa-Mitglied dagegen hat nicht einmal drüber nachgedacht.. jeder durfte selbstverständlich alles behalten. (Achtung, Spoiler) Dieser Trend sollte sich fortsetzen. Immer wenn sich die Gelegenheit ergab, betonte diese Person seinen Glauben, und versuchte seine Konkurrenten möglichst niederzumachen. Bis hin zur letzten Show. Vor dem Finale durften sich die beiden Konkurrenten noch einmal was sagen. Der Christ sagte sowas wie "Ich mach dich fertig du Idiot", der Gegener (ein Buddhist) sagte sowas wie "Ich habe großen Respekt, weil du so stark bist. Ich wünsche dir alles gute".
Donnerstag, 6. August 2009Ich habe SchmerzenGanz im Ernst, ich habe Schmerzen. Ich habe mit nämlich gerade ein siebenteiliges Interview mit Richard Dawkins und Wendy Wright angeschaut. Hier ist der Link zum ersten Teil. Diese Frau bereitet mir körperliche Schmerzen, ich musste mehrere Male zwischendurch ein paar Minuten Pause machen um wieder etwas runter zu kommen. Sie kann kein einziges ihrer "Argumente" begründen. Und alles was Dawkins sagt, prallt an ihr ab wie an einer Wand. Etwa so: Sie: "Evolution has not been proved. Now let's talk about..." Wie soll man mit jemandem diskutieren, der nicht einmal die Grundregeln des Diskussionsthemas versteht? Wenn jemand die klaren Beweise einfach ohne Begründung oder gar Gegenbeweis "nicht akzeptiert", was soll man da noch groß machen? Oder besser ausgedrückt: Das macht mich krank. Nie hat mich Ignoranz und Dummheit so wütend gemacht wie heute. Sie will nicht einmal verstehen, ich würde viel Geld wetten, dass sie nie auch nur versucht hat, die Beweise für Evolution nachzuvollziehen und zu verstehen. Sie hat eine Agenda und benutzt ihr eingebildetes Rethorik-Talent um von den Themen abzulenken, auf denen sie verliert (i.e. all denen, bei denen es um Fakten geht). Entschuldigt mich, während ich mir zwei Flaschen Sambuca genehmige, damit ich dieses Monster von Frau möglichst schnell vergessen kann. Freitag, 19. Juni 2009Wie ein Herzinfarkt aussieht (II)Kleiner Follow-up:
Wie ein Herzinfarkt aussieht (II) Geschrieben von Turing
in Sonstiges um
19:28
Kommentare (3) Trackbacks (0) Mittwoch, 20. Mai 2009Jump on it!Note to self: Niemals eine volle Kaffeetasse in der Hand halten, wenn "Apache: Jump on it" in der Playliste steht. Das löst bei mir nämlich vollkommen unwillkürliche Muskelzuckungen aus, die andere mit tanzen verwechseln würden. Aber ich tanze natürlich nicht. Schon gar nicht zu so einem Lied, und dann schon gar nicht so einen grenzdebilen Tanz. Ehrlich nicht. EHRLICH! Sonntag, 26. April 2009Anti-ReliObwohl ich nicht in Berlin wohne, bin ich doch froh, dass Pro-Reli verloren hat. Diese widerliche Lügenkampagne der religiösen Idioten unter dem Deckmantel der "freien Wahl" (mit Unterstützung der Bild-Zeitung) war nicht nur faktisch, sondern auch moralisch unwürdig. Wenn Religion Privatsache ist (wie die Herren Würdenträger ansonsten gerne argumentieren), dann haltet es doch bitte aus dem öffentlichen Sektor so weit wie möglich raus. Samstag, 18. April 2009MapleIch habe rein zufällig die folgenden Maple Kommandos aufs Geratewohl eingetippt. Was mag wohl dabei heraus gekommen sein? Ergebnis nach dem klick.
Sonntag, 5. April 2009Das Millionenprojekt (II)Ein durchwachsener Poker-Tag. Ich habe keine wirklich schlimmen Fehler gemacht, aber ein paar üble Beats kassiert, alleine zwei 2-outer auf dem River. Insgesamt war es ein kleiner Verlust, bis ich zum Schluss ein 45er 300+20 Turnier gespielt habe und dritter geworden bin. Meine Bankroll ist jetzt 5075 und und ich kann demnächst mit den Pokerstars 500er Turnieren anfangen.
Das Millionenprojekt (II) Geschrieben von Turing
in Sonstiges um
16:16
Kommentare (0) Trackbacks (0) Samstag, 4. April 2009Das Millionenprojekt (I)Ein Freund von mir erzählte mir gestern, dass er angefangen hat mit Spielgeld Onlinepoker zu spielen. Er hat das Ziel mit dem Start-Spielgeld möglichst weit zu kommen und sich langsam durch die Level zu arbeiten. Die Idee fand ich interessant, deshalb habe ich beschlossen etwas ähnliches zu machen und es hier zu dokumentieren. Es gibt folgende Regeln:
Die Liste wird vermutlich im Laufe der Zeit verändert, aber das ist, was ich mir vorgenommen habe: Die 1000 Startdollar will ich in eine Million Dollar verwandeln. Möglicherwiese braucht es Monate, aber ich glaube dass ich ein ganz solider Spieler bin und es schaffen kann.
Update: Ein Turnier verloren, zwei gewonnen. 3055$ Bankroll, ich spiele jetzt ein 300+20$ 9er Turnier. Update 2: Auch das Turnier habe ich gewonnen. Ich muss sagen, die Gegner auf diesem Level sind deutlich besser als früher, als ich angefangen habe Poker zu spielen. Trotzdem dominiere ich diese Tische immer noch deutlich. 4085$ Bankroll. Samstag, 7. März 2009Ungerechtes FlashgameIch fühle mich von diesem Flashgame ungerecht behandelt. Wie zu sehen ist, war Trier gesucht: Zugegeben, ich war wahrscheinlich nächer an Frankfurt als an Trier. Aber die richtige Antwort wäre wohl irgendwo in Holland gewesen:
Ich bin beleidigt. Dienstag, 24. Februar 2009Bibelfest
Your morality is 0% in line with that of the bible. Damn you heathen! Your book learnin' has done warped your mind. You shall not be invited next time I sacrifice a goat. Dienstag, 24. Februar 2009Datenbanks-MeinungsupdateMeine Erfahrungen mit Datenbanken beschränken sich auf die für Informatiker üblichen: Ein gutes dutzend privater Projekte, wo man mal eine Datenbank benutzt (Django, Rails etc). Intensive Nutzung diverser Programme, die Datenbanken benutzen (Amarok, mythtv). Und natürlich die unvermeidliche Datenbank-Vorlesung. In der echten Welt, da wo man tatsächlich professionelle Anwendungen baut, hatte ich bisher keine Erfahrungen. In meinem aktuellen Job musste ich mich in den letzten Wochen intensiv mit gleich fünf verschiedenen Produkten auseinandersetzen. Dabei handelt es sich um Views und Select-Statements mit einer zweistelligen Anzahl von Substatements und Zeilen, eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe für die Programme also. Ohne ins Details zu gehen, hier ist was ich gelernt habe:
Ab jetzt Postgre für private Projekte, Oracle für professionelle.
Datenbanks-Meinungsupdate Geschrieben von Turing
in Informatik um
15:56
Kommentare (0) Trackbacks (0) Samstag, 21. Februar 2009BücherGelesene Bücher machen normalerweise entweder in meiner Familie oder in meinem Freundeskreis die Runde, bis es der Letzte in der Reihe schließlich behält. Nun ja, hin und wieder bin ich auch der Letzte. Diese Bücher habe ich anzubieten, wer Interesse hat, schreibt mir am Besten eine Mail an turing (a) zufallsbit de. Als Gegenleistung hätte ich gerne ein Buch zurück, aber wer keine Bücher hat, kann auch mit auch gerne was anderes cooles anbieten oder auch eins umsonst bekommen. Porto übernehme ich, Büchersendungen kosten wenig. Keins davon werde ich los, wer Interesse hat: E-Mail! |
KategorienFeedsGetaggte Artikelööh.. informatik?
algorithmus china determinismus entscheidbarkeitstheorie fehlerwahrscheinlichkeit fernsehen filme formale sprachen games geek-zeug informatik komplexitã¤t komplexitã¤tsklasse laufzeit linux medien millenium-probleme monty hall nichtdeterminismus nicht eingã¤ngig nintendo ds np o-notation p poker p vs. np randomisierung rffc RP sco sonstiges sonstiges mathematisches spieltheorie statik technische mechanik tm turing turing-maschine universelle turingmaschinen utm videospiele wachstum wahrscheinlichkeit xkcd zpp SonstigesBlogrollSuche |
Powered by s9y - Design by Lordcoffee